Tafel der Begegnung

Am vergangenen Sonntag feierten die katholischen Gemeinden gemeinsam den Caritassonntag. Das diesjährige Thema lautete "Zusammen sind wir Heimat".

Pfarrer Fleckenstein begrüßte im Gottesdienst die Caritasdirektorin aus Darmstadt, Frau Stefanie Rhein und den Bürgermeister Herrn Gottfried Störmer. In seiner Predigt wies er auf eine der grundlegendsten Läulen der Kirche hin: Diakonia- Caritas. Die tätige Nächstenliebe. Nach einem Zitat von  Pater Alfred Delp ist eine Kirche, die sich nur um sich selber dreht, es nicht wert, Kirche zu sein. Die Hauptaurfabe von Kirche ist es, sich um die Nöte der Menschen zu kümmern.

Die Caritas mit ihren Haupt- und ehrenamtlichen MItarbeiterinnen hilft in den unterschiedlichsten Anliegen. Sei es in der Schwangerenberatung, in der allgemeinen Lebensberatung, der Altenhilfe oder der Familienhilfe. Die beraterinnen der Caritas sind vor Ort und bieten ihre professionelle Hilfe an. Ihre Wurzeln hat die Caritas in der LIebe Jesu zu den Menschen. Wei er will sie ohne Ansehen der Nation, der Religjion oder dem Status der Hilfesuchenden den Menschen mit Liebe und Achtung begegnen. 

Auch die beiden Fellows, Benedikt Rhiel und Kristof Gnändinger stelltem imGottesdienst unter der ehrenamtlichen Begleitein Miriam Günther ihre Arbeit vor. Die Initiative "Start with a friend" bringt geflüchtete Menschen und Menschen aus Lampertheim zusammen. Integration beginnt mit der Möglichkeit, Beziehungen zu knüpfen, von den "Einheimischen" zu lernen, wie die Gesellschaft hier vor Ort funktioniert. Das beginnt zum Beispiel mit einem gemeinsamen Kochabend oder Schachspiel. Und mit der Hilfe bei ganz alltäglichen Fragen: Wo kann mein Kind andere Kinder treffen? Wohn wendi ich mich, wenn ich krank bin? Aus den anfänglichen Hilfestellungen können wichtige Wegbegleiter oder sogar Freunschaften entstehen.

Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle eingeladen, sich im Schwanensaal über die Arbeit der Caritas, die Verwendung der Spendengelder und über das Angebot des Gemeindepsychiatrischen Zentrums Bergstraße-Ried mit Sitz in Lampertheim zu informieren.

Am Stand der Fellows konnt man sich näher über deren Arbeit mit geflüchteten Menschen informieren.

An einer langen Tagel kamen die Menschen miteinander ins Gesräch. Man teilte das mitgebrachte Fingerfood und knüpfte neue Kontakte, die für die weitere Arbeit bon großem Nutzen sein wird.