Weltgebetstag 2018

Herzlich Einladung zum diesjährigen Weltgebetstag am Freitag, den 2. März um 19.00 Uhr in der evangelischen Gustav-Adolf-Kirche in Hüttenfeld.

Anschließend gibt es im evangelischen Gemeindezentrum in der Viernheimer Str. 40-42 weitere Informationen über das "Gastgeberland" Surinam, sowie eine kleine Auswahl an landestypische Speisen und Getränke.

Das Treffen zum Weltgebetstag findet in Hüttenfeld/Neuschloß immer abwechselnd in der katholischen Kirche Herz-Jesu, der evangelischen Gustav-Adolf-Kirche oder bei den evangelischen Christen in der Johannesgemeinde in Neuschloß statt. Dieses Jahr laden Frauen der evangelischen Kirchengemeinde Hüttenfeld zur Vorbereitung ein. Wer mitmachen möchte, kann sich gerne mit Jutta Günther (Tel. 06256/428) in Verbindung setzen.

Nachstehend ein paar Informationen zum Projekt 2018:

Gottes Schöpfung ist sehr gut!

Surinam, wo liegt das denn? Das kleinste Land Südamerikas ist so selten in den Schlagzeilen, dass viele Menschen nicht einmal wissen, auf welchem Kontinent es sich befindet. Doch es lohnt sich, Surinam zu entdecken: Auf einer Fläche weniger als halb so groß wie Deutschland vereint das Land afrikanische und niederländische, kreolische und indische, chinesische und javanische Einflüsse. Der Weltgebetstag am 2. März 2018 bietet Gelegenheit, Surinam und seine Bevölkerung näher kennenzulernen. „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ heißt die Liturgie surinamischer Christinnen, zu der Frauen in über 100 Ländern weltweit Gottesdienste vorbereiten.

Surinam liegt im Nordosten Südamerikas, zwischen Guyana, Brasilien und Französisch-Guyana. Mit seinen rund 540 000 Menschen ist Surinam ein wahrer ethnischer, religiöser und kultureller Schmelztiegel. Der Großteil der Bevölkerung lebt in Küstennähe, überwiegend in der Hauptstadt Paramaribo. In dieser als UNESCO-Weltkulturerbe geschützten Stadt steht die Synagoge neben einer Moschee; christliche Kirchen und ein Hindutempel sind nur wenige Häuserblocks entfernt. In Surinam, wohin Missionare einst den christlichen Glauben brachten, ist heute fast die Hälfte der Bevölkerung christlich. Neben der römisch-katholischen Kirche spielt vor allem die Herrnhuter Brudergemeine eine bedeutende Rolle.

Doch das traditionell harmonische Zusammenleben in Surinam ist zunehmend gefährdet. Die Wirtschaft des Landes ist extrem abhängig vom Export der Rohstoffe Gold und Öl und war es bis 2015 auch vom Bauxit. Schwanken die Preise auf dem Weltmarkt, so trifft dies den surinamischen Haushalt empfindlich. Das einst gut ausgebaute Sozialsystem ist mittlerweile kaum noch finanzierbar. In den Familien nimmt Gewalt gegen Frauen und Kinder zu. Vermehrt brechen schwangere Teenager die Schule ab. Frauen prostituieren sich aus finanzieller Not.

In Gebet und Handeln verbunden mit Surinams Frauen sind am 2. März 2018 hunderttausende Gottesdienstbesucherinnen und -besucher in ganz Deutschland. Mit Kollekten und Spenden fördert das deutsche Weltgebetstags-Komitee das Engagement seiner weltweiten Projektpartnerinnen. Darunter ist auch die Frauenarbeit der Herrnhuter Brüdergemeine in Surinam. Sie bietet qualifizierte Weiterbildungen für Jugendleiterinnen an die jungen Frauen in Schwierigkeiten zur Seite stehen.