Gedenken an Pater Delp

„Dem Leben trauen, weil Gott es mit uns lebt.“ - Die Kirchengemeinde St. Andreas beging den 110. Geburtstag von Pater Alfred Delp

Am Freitag, den 15. September 2017, vor 110 Jahren, wurde der von den Nationalsozialisten 1945 hingerichtete Jesuitenpater Alfred Delp geboren.

Delp wurde in Mannheim geboren. Die Familie, die einige Zeit in Hüttenfeld wohnte, zog kurz vor Weihnachten 1914 nach Lampertheim. So wurde der junge Alfred in Lampertheim groß. Die Gedenktafel am „Schwanen“ in der Römerstraße erinnert an die Lampertheimer Wohnstätte der Familie Delp.

Im Juni 1937 empfing Alfred Delp in München die Priesterweihe und feierte am 4. Juli desselben Jahres in der Lampertheimer St. Andreaskirche.

Im Juli 1944 wurde Pater Alfred Delp durch die Gestapo verhaftet. Die Anklage warf Delp die Teilnahme an den Tagungen des Kreisauer Kreises, Kontakte zu Widerstandskämpfern wie Graf von Stauffenberg und eine grundlegend ablehnende Haltung gegenüber des Nationalsozialismus vor.

Am 31. Januar 1945 wurde das zwanzig Tage zuvor verhängte Todesurteil vollstreckt.

Die Kirchengemeinde St. Andreas, beging den 110. Geburtstag des Märtyrers am darauffolgenden Samstag  im Rahmen einer Eucharistiefeier in der Pfarrkirche St. Andreas, an die die Pater-Alfred-Delp-Kapelle angebaut ist. Der Gottesdienst endete nach einer kleinen Prozession zur Gedenktafel am „Schwanen“. 

Bilder: Thorsten Gutschalk