Gemeinschaftstag Versöhnung

25 Kinder aus den Gemeinden Herz Jesu und St. Andreas bereiteten sich am vergangenen Donnerstag auf das heilige Sakrament der Beichte vor.

Im Mittelpunkt des Tages stand die Geschichte des barmherzigen Vaters. Die Kinder erlebten die Geschichte und fühlten mit dem Sohn, der mit einem schlechten Gewissen, so schwer wie ein Stein,  vor seinem Vater steht und um Verzeihung bittet. Die Geschichte machte den Kindern deutlich: Gott unser Vater liebt uns, er steht immer zu uns. Auch wenn wir Fehler gemacht haben kommt er uns mit ausgebreiteten Armen entgegen.

Im Anschluss erläuterte Pfarrer Fleckenstein ganz konkret, worauf es bei der Versöhnung ankommt und warum wir uns nicht nur bei unseren Mitmenschen entschuldigen sollten, sondern auch bei Gott. Die Kinder stellten viele spannende Fragen: Muss ein Pfarrer auch beichten? Musste Jesus auch beichten? Was macht der Pfarrer mit den vielen Sünden, die er gehört hat?

Nachdem alle Fragen rund um die Beichte beantwortet waren, machten sich die Kinder mit ihren Eltern auf einen Besinnungsweg in der Kirche. Mit auf den Weg nahmen sie einen Stein. In Gedanken luden sie den Stein mit allen Fehlern auf, die sie in ihrem Alltag begangen haben. Am 21. März um 18.30 Uhr feiern die Familien mit den Erstkommunionkindern die Feier der Versöhnung in der Kirche Herz Jesu. Hierbei dürfen sie den Stein, der das schlechte Gewissen symbolisiert, vor dem Altar niederlegen.