Mut zum Frieden

Seit 20 Jahren bringen die Pfadfinder das Licht aus Bethlehem auch nach Lampertheim. In diesem jahr wurde es dabei eine ökumenische Aktion.

Die Kinder und Jugendliche des katholischen und evangelischen Jugendverbandes in Lampertheim setzen mit der Verteilung des Friedenslichtes aus Betlehem ein klares Zeichen für Frieden und Völkerverständigung: „Mut zum Frieden".

Aber nicht den Mut verlieren! Zusammen mit anderen ist es oft einfacher, einen langen und schwierigen Weg zu gehen. Daher machten sich beide Pfadfinderstämme ökumenisch auf den Weg nach Mainz, um das Symbol des Friedens in der dunklen Jahreszeit zu holen.

Die Mitglieder der Stämme Guy de Larigaudie (DPSG) und Kurfürst Friedrich III. von der Pfalz (CPD) setzen sich für eine tolerante und friedvolle Gesellschaft und Weltgemeinschaft ein, damit alle Menschen die Chance haben, ein gutes Leben in Frieden zu führen. Mit der Weitergabe des Friedenslichtes möchten die Pfadfinderstämme Mut machen und Hoffnung stiften. In Lampertheim, in Deutschland und in Europa. Es verbindet Menschen vieler Nationen und Religionen.

In einem stimmungsvollen ökumenischen Lichtergottesdienst am Abend des dritten Advents (eine Premiere für die beiden Pfarrer Rauch und Kröger) wurde das Licht an die Lampertheimer weitergeleitet. Die Kirche Mariä Verkündigung war bis auf den letzten Platz gefüllt. Allein der Einzug der beiden Pfadfinderstämme mit den Pfarrer erzeugt eine besondere Stimmung, dazu die dunkle Kirche - nur die Flamme des Friedenslichtes erhellte den Weg.

Nach der Begrüßung verteilten die Pfadfinder das Licht in allen Reihen der Kirche und langsam erhellte sich das Gotteshaus, begleitet wurde dies von der Band Kristall und einer Lichtershow von Benedikt Grieser.

Während es auf der Welt immer noch Krieg und bewaffnete Auseinandersetzungen gibt, braucht es immer wieder auch den Mut den Frieden anzugehen. Das kann im Kleinen sein und bei uns selbst beginnen, so Pfarrer Rauch in seiner Predigt. „Mut haben wir nur, wenn wir von einer Sache fest überzeugt sind und Gott bei uns ist.“

Tags darauf erhielt Bürgermeister Störmer stellvertretend für alle Lampertheimer das Licht aus den Händen der Wölflinge des Stammes Guy de Larigaudie. Er freue sich jedes Jahr darauf, daß die Pfadfinder auch an ihn denken und die Flamme erhielt einen besonderes Platz in seinem Büro am Fenster: So soll es hinausleuchten und seine Botschaft sichtbar für alle aussenden: Mut zum Frieden!

Vielen Dank an Thorsten Gutschalk und Christian Pfeiffer (Stadt Lampertheim) für die Bereitstellung einiger Bilder.

(c) Thorsten Gutschalk

(c) Thorsten Gutschalk

(c) Thorsten Gutschalk

(c) Christian Pfeiffer / Stadt Lampertheim

(c) Christian Pfeiffer / Stadt Lampertheim