Nachlese Weihnachtszeit

Die Weihnachtszeit in Hüttenfeld war wieder besonders mit dem lebendigen Adventskalender, Weihnachtskonzert und der Christmette mit Krippenspiel.

"Ökumenischer lebendiger Adventskalender" 2018

Im letzten Jahr wurde der "ökumenische lebendige Adventskalender" zum achten Mal durchgeführt. Wie jedes Jahr waren die Gruppierungen wie litauisches Gymnasium, evangelische Kindertagesstätte, Konfirmanden der evangelischen Kirchengemeinde und katholische Herz Jesu Gemeinde vertreten. Die Seehofschule Hüttenfeld hatte sich dieses Jahr nicht beteiligt, da die Grundschule eine Weihnachtsfeier für alle Schüler mit Familien im Bürgerhaus durchführte und dazu einiges an Arbeit anstand. Aber es konnte eine neue Gruppe für diese Aktion gewonnen werden - unsere „Hüttenhobbits“. Die Betreuerinnen Luisa Moos und Martina Ehret hatten dieses Adventsfenster speziell für die Kleinen vorbereitet. Martina Ehret lies dazu eine Weihnachtsgeschichte vor und jeder von den Kleinen durften dazu die passende Holzfigur wie Maria, Josef, Schafe etc. in die Krippe stellen, was den Kindern sichtlich Spaß machte.

Aber - wie jedes Jahr – freuten sich die Organisatoren (Gemeindepädagogin Astrid Münk-Trindade, Manuela Ehret, und Jutta Günther) besonders, dass wieder Hüttenfelder Familien (Freihaut, Hoffmeister, Rendl/Kettler) diese vorweihnachtliche Aktion ausgerichtet hatten und sich in der hektischen Zeit die Mühe machten, ein Fenster adventlich zu gestalten, eine passende Geschichte/Meditation und Lieder auszusuchen. Am Ende der Andacht waren noch alle Anwesenden eingeladen, bei einer Tasse Tee  oder Glühwein zu verweilen. Bevor sich dann wieder jeder auf den Heimweg machte.

Die Organisatoren freuten sich auch dieses Jahr wieder über die Besucher, die durchgängig bei jedem „Fenster“ dabei sein konnten. Gleichermaßen aber auch über allen, die nur das ein oder andere Adventsfenster besuchen konnten. Jung wie Alt waren immer gut vertreten. Die Zahl steigt stetig, in der Regel waren es bei jedem Termin zwischen 20 und 30 Personen. Das freute natürlich auch die Gastgeber.

Wer letztes Jahr noch nicht die Zeit gefunden hat, ein Adventsfenster zu gestalten oder einfach zu einem der Termine zu kommen, kann es sich ja als guten Vorsatz für das Neue Jahr nehmen.

 

Adventskonzert in der Herz Jesu Kirche in Hüttenfeld

Schon traditionell veranstaltet die katholische Herz Jesu Gemeinde in Hüttenfeld alljährlich in ihrer Pfarrkirche gemeinsam mit dem MGV 1892 Sängerbund Hüttenfeld e. V. ein Konzert im Advent.

Zu Beginn begrüßte Pfarrgemeinderat Rainer Brauksiepe in der Herz Jesu Kirche Chöre, Dirigenten und die zahlreich versammelten Zuhörer. Alle Bänke waren bis auf den letzten Platz besetzt, selbst die zusätzlichen Stühle waren alle belegt.

Der Kanon „der Regenbogen“, der zur Eröffnung gemeinsam vom Kinder- und Jugendchor gesungen wurde, dirigierte Ronald Ehret. Dann wurde das Konzert mit vier Liedern des Kinderchors Lil‘ Young Voices fortgesetzt: „Engel“, „Heilig-Abend-Morgen-Blues“, „Weihnachtsmäusezeit“ und „es ist so kalt“. Es folgte der gemischte Chor „Purple Voices“ mit den Liedern “singt Gloria”, „advent peace canon“, „signore delle cime“, „an advent gospel“ und „happy xmas“. Danach betraten die Young Voices, der Jugendchor des MGV, den Altarraum und sangen „aus der Armut eines Stalles“, „komm Gott mit deiner Gnade“, „what month was jesus born in“, „Anker der Zeit“.

Der Frauenchor hatte sich dieses Jahr auf der Empore aufgestellt und sang zu Beginn das Lied „Winter hüllt ein Stadt und Land“. Anschließend hörten die Anwesenden die Lieder „a christmas blessing“, „carol of the bells“, „christmas kumbayah“ und „leise rieselt der Schnee“. Der Frauenchor wurde genauso wie der nachfolgende Männerchor und bereits zuvor die „Purple Voices“ von Marc Bugert dirigiert.

Ein besonderer Programmpunkt war dieses Jahr ein instrumentaler Beitrag, den Philipp Fortner mit seinem Saxofon – begleitet von Marc Bugert am Keyboard - zum Besten brachte. Die Musikstücke „have yourself a merry little christmas“, „the christmas song“ und „let it snow“ wurden vom Publikum mit langanhaltendem Applaus gewürdigt.

Anschließend sangen die Männerchöre Hüttenfeld und Fehlheim die Lieder „ave Glöcklein läutet still“, „im Abendrot“, „Weihnachtsglocken“, „Trommellied“, „Hymne an die Nacht“.

Zum Schluss trug der Kinder- und Jugendchor ein weiteres Lied vor: „der Geist der Liebe und Besonnenheit“. Danach kamen alle anderen Chöre dazu und sangen gemeinsam das Lied „frohe Weihnacht“. Zum Schluss des Konzertes stimmten alle Chöre gemeinsam mit dem Publikum das Lied „o du fröhliche“ an. Nun war es Zeit, dass der Nikolaus den Kirchenraum betrat und die Kinder mit Geschenken erfreute. Zuvor hatte sich das eine oder andere Kind getraut, ein Adventsgedicht vorzutragen.

Kurt Muntermann, der erste Vorsitzende, bedankte sich anschließend bei den Chören, den Dirigenten Marc Bugert, Ronald Ehret sowie bei dem Solisten Philipp Fortner und der katholischen Pfarrgemeinde. Nach dem Konzert trafen sich alle im Pater-Delp-Zentrum neben der Herz Jesu Kirche zum geselligen Beisammensein.

 

Sind die Menschen unverbesserlich? - Krippenspiel zur Christmette

Die Weihnachtsbotschaft der Kinder im Krippenspiel wurde bei der Christmette in einer etwas anderen Art vorgetragen. Eine Gruppe von Engeln stellten sich am Anfang des Vorspiels die Frage: "Nee, das kann jetzt aber nicht sein. Wo alle Engel bei den Menschen nichts erreichen konnten, schickt er jetzt ein Kind? Die Menschen sind doch unverbesserlich - was soll da so ein kleines Kind erreichen?"

Zwischen den einzelnen Vorspielen der Engel und auch Hirten lasen Johanna Berger bzw. Paula Feile die entsprechenden Bibelstellen (Jesaja 9, 1 - 6 und Lukas 2, 1 - 8) vor. Auch das Evangelium von Pfarrer Grigutis gesprochen, war in das Krippenspiel integriert. Am Ende meinte dann einer der Engel: "Ich glaube, dass dieses Kind die Herzen der Menschen leichter erreicht als wir. - Mit jedem Mal, in dem sie die Geburt dieses Kindes feiern, springt ein Funke von Gottes Liebe in ihre Herzen über."

Musikalisch begleitet wurde das Vorspiel durch Lieder der Gemeinde wie "macht hoch die Tür", "Stern über Betlehem" und "vom Himmel hoch". Paula Feile und Johanna Berger spielten die Lieder "Was soll das bedeuten" und "Engel auf den Feldern" überzeugend mit ihren Instrumenten Querflöte und Geige vor. Der Kirchenchor mit seinem Dirigenten Herman Wunderle trugen mit dem Beitrag "Transeamus" ebenfalls zur weihnachtlichen Stimmung in der festlich geschmückten Kirche bei. 

Weitere Lieder hatte der Dirigent und sein Chor mit Unterstützung aus Viernheim, einem Opernsänger sowie Alois Kalt am Saxofon einstudiert.

Zusammen mit Pfarrer Grigutis feierten alle Familien mit ihren Angehörigen eine stimmungsvolle Christmette. Bevor das Schlusslied „O du Fröhliche“ in der voll besetzten Kirche erklang, wünschte Pfarrer Grigutis der Gemeinde gesegnete Weihnachten.