Statement des Bischofs

Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf äußert sich in einem ersten Statement zur Studie der Bischofskonferenz zur Sexuellen Gewalt. (MHG-Studie).

Der Bischof wird auf die Ergebnisse der Studie zum Thema  „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ reagieren, wenn sie im Gesamten vorliegen. Er wird sich in einem Brief an die Gemeinden im Bistum wenden und Stellung beziehen. 

Es werden auch Zahlen und Fakten, die für das Bistum Mainz bekannt sind, durch die Pressestelle des Bistums veröffentlicht - allerdings erst nachdem die Studie selbst von den offiziellen Stellen veröffentlicht wurde. 

Bereits am 12. September 2018 wurden in mehreren Medien Teile der Ergebnisse der vierjährigen Studie vorzeitig veröffentlicht. Dazu gab Bischof Ackermann (Trier) als Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Fragen des sexuellen Missbrauchs im kirchlichen Bereich und für Fragen des Kinder- und Jugendschutzes eine Presseerklärung. Er sagt darin: "Gerade mit Blick auf die Betroffenen sexuellen Missbrauchs ist die verantwortungslose Vorabbekanntmachung der Studie ein schwerer Schlag. Für die Woche der Herbst-Vollversammlung (24.–27. September 2018) haben wir geplant, ein Beratungs-Telefon für diejenigen zu schalten, die aufgrund der Berichterstattung aufgewühlt sind und mit jemandem sprechen möchten. Diese Menschen bitten wir, sich bis zur Bereitstellung des Beratungs-Telefons an die Telefonseelsorge (Tel. 0800/1110111 oder 0800/1110222), die Internetseelsorge (www.internetseelsorge.de) sowie die Missbrauchsbeauftragten der Bistümer (Liste auf der Themenseite www.dbk.de/themen/sexueller-missbrauch/informationen-fuer-betroffene) zu wenden."

Ansprechpartner/in im Bistum Mainz beim Thema sexueller Missbrauch sind:

Richard Seredzun, 
Tel: 06102 / 599 86 56

Sr. Marie Bernadette Steinmetz RSM
Tel: 06165 / 2081

Text und Video von der Pressestelle des Bistums Mainz