Weihnachtsnachlese

Die Weihnachtszeit in Herz Jesu Hüttenfeld war wieder besonders mit dem lebendigen Adventskalender und der Christmette mit Krippenspiel.

Heiligabend in der Herz Jesu Kirche

Dieses Jahr spielte ein kleiner Hirte (Paula Feile) die Hauptrolle im Krippenspiel. Der kleine Junge wartete gespannt mit seinem Großvater (Johanna Berger) auf das Kommen des Königs und fragte sich, wie er wohl zu den Menschen kommen würde, mit einer goldenen Krone, silbernem Schwert, Purpurmantel? Dabei übte er fleißig auf seiner Querflöte, um den König mit einem Lied begrüßen zu können. Als der Engel die Ankunft des Königs verkündete und alle den hellen Stern sahen, machten sich Hirten und auch die Waisen auf den Weg zur Krippe. Der kleine Junge wollte als Erster den neuen König sehen, war dann aber enttäuscht, als er nur ein kleines Kind in der Krippe vorfand, welches auch noch weinte. Enttäuscht ging er weg. Doch das Weinen verfolgte ihn, ging ihm zu Herzen, zog ihn zurück zur Krippe. Er sah, wie Maria und Josef das weinende Kind zu trösten versuchten. Vergeblich! Was fehlte ihm nur, fragte sich der kleine Junge und zog dabei seine Flöte aus dem Fell und spielte sein Lied „Stern über Bethlehem“.

Das Kind wurde still. Es schaute den Jungen an und lächelte. Der kleine Junge wurde froh. Er spürte: „Das Lächeln des Kindes macht mich reicher als Gold und Silber. Großvater, du hattest recht, auch ohne Krone, Schwert und Purpurmantel. Der Stern hat uns den König verheißen und gezeigt.“

Die kleinen Akteure hatten das Spiel mit viel Engagement eingeübt und mit Begeisterung vorgetragen. Die Gottesdienstbesucher der Christmette sangen zwischen den einzelnen Szenen u. a. die Lieder „Stern über Bethlehem“ und „O Heiland reiß die Himmel auf“. Das von Pfarrer Grigutis vorgetragene Evangelium war auch in das Krippenspiel integriert.

Aber nicht nur die Kinder hatten sich auf die Christmette vorbereitet. Auch unser Kirchenchor unter der Leitung von Hermann Wunderle setzte speziell für die Christmette einige Proben an. Es wurden außer dem klassischen „Transeamus“ noch weitere Lieder einstudiert. Am Heiligabend selbst bekam der Chor Unterstützung von Sängerinnen und Sänger aus Viernheim. Wie im letzten Jahr spielte auch Alois Kalt auf dem Saxophon mit.

Zusammen mit Pfarrer Grigutis feierten alle Familien mit ihren Angehörigen eine stimmungsvolle Christmette. Bevor das Lied „O du Fröhliche“ und „Stille Nacht“ in der voll besetzten Kirche erklang, wünschte Pfarrer Grigutis der Gemeinde gesegnete Weihnachten.

 

Ökumenischer lebendiger Adventskalender 2019

Auch 2019 konnten wir wieder für unsere Familien in Hüttenfeld verschiedene Adventsfenster anbieten. Dazu gab es wie immer Termine bei verschiedenen Gruppierungen in Hüttenfeld. Die Gestaltung des ersten Adventsfensters übernahm wieder das litauische Gymnasium/litauische Volksgemeinschaft. Es folgten die Konfirmanden, Seehofschule, evang. Kindertagesstätte und ein Adventsfenster an der kath. Kirche, welches vom Frauentreff und den jungen Familien gestaltet wurde. Besonders freut es die Organisatorinnen beider Gemeinden, dass sich jedes Jahr auch Privatpersonen/Familien melden und ein Fenster gestalten. Dieses Jahr war der „lebendige Adventskalender“ das zweite Mal bei Familie Kettler/Rendl und erstmals bei Familie von Lotti Ehret sowie bei Familie Hein. Herzlichen Dank nochmals für die Bereitschaft an alle.

In diesen hektischen Tagen der Vorweihnachtszeit ist dieses Treffen eine Zeit, um dem Alltag zu entfliehen, gemeinsam Lieder zu singen, einer Geschichte zu lauschen und zum Abschluss ein gemeinsames Gebet sprechen. Anschließend hatten die Gastgeber Tee/Glühwein und süße Leckereien bereitgestellt.

Die Organisatoren freuten sich auch dieses Mal wieder über Besucher, die durchgängig bei jedem „Fenster“ dabei waren. Gleichermaßen aber auch über alle, die nur das ein oder andere Adventsfenster besuchen konnten.

Wer letztes Jahr noch nicht die Zeit gefunden hat, ein Adventsfenster zu gestalten oder einfach zu einem der Termine zu kommen, kann es gerne dieses Jahr im Dezember tun, dann feiern wir das 10jährige Bestehen des „ökumenischen lebendige Adventskalender“

Auf mehrfachen Wunsch von Besuchern des Adventsfensters am Pater Delp Zentrum drucken wir nachstehend das Rezept der leckeren „Franzbrötchen“ ab, das uns freundlicherweise Gabi Schäfer zur Verfügung gestellt hat.

Zutaten:

  • 1 Würfel Hefe
  • 200 ml lauwarme Milch
  • 500 g Mehl
  • 75 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 75 g Butter
  • 120 g Zucker-Zimt-Mischung (2 EL gemahlener Zimt)
  1. Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen und mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verarbeiten. Den Teig an einem warmen Ort etwa 30 Minuten ruhen lassen, nochmals kneten und weitere 20 Minuten gehen lassen.
  2. Den Teig zu einem 40 x 60 cm großen Rechteck ausrollen und mit der Butter bestreichen. Dann die Zucker-Zimt-Mischung gleichmäßig darauf verteilen.
  3. Den Teig eng aufrollen und in etwa 2 cm breite Scheiben schneiden. Auf jede Scheibe mit einem Holzstiel (Kochlöffel) von oben (längs zur Schnittfläche) auf die schmale Kante drücken, so dass die typische Form entsteht.
  4. Die Franzbrötchen noch einmal ca. 15 Minuten ruhen lassen und dann bei 200° C/Umluft 175° C etwa 10 - 15 Minuten backen.